erforscht als kulturwissenschaftlerin ‚andere zustände‘: den schlaf, traum und das unbewusste, erotik und ekstase, das animalische, okkulte, irrationale. zurzeit fragt sie danach, wie das seil in einen zustand aktiver passivität versetzen kann – durch bondage, aber auch im marionettenspiel oder politischen aktivismus.

ihr theoretisches interesse speist sich natürlich aus der praxis, da sie sich und andere gerne in diese anderen zustände versetzt: durchs fesseln, streicheln, schlagen, flüstern, massieren, spielen, schmücken, tanzen, schnüffeln… in kursen zu shibari, rough body play, flogging, butoh-tanz, shiatsu- und tantramassagen hat sie das repertoire für ihre vor allem undogmatischen spiele erprobt. denn sie kann, muss aber nicht, zum lederflogger greifen, wenn auch das peitschen mit einem bündel taufrischer minze ihre spielgefährt_innen selig werden lässt.

sich an den eigenen grenzen zu bewegen, zu tun, was aus der norm und dem alltäglichen fällt, kann angst machen und gleichzeitig ungeheuer lustvoll sein. workshops zu bdsm, kink und conscious sexuality gestaltet beata als erfahrungsräume für grenzwanderungen. mit ihr kann man sowohl lernen, sich selbst zu überraschen, als auch für sich und andere deutlich grenzen zu ziehen. empowering ist beides.

Aus unserem Gästebuch

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